Mineralwasser ABC

  • Natürliches Mineralwasser

    Natürliches Mineralwasser ist nach gesetzlicher Definition ein Wasser, das seinen Ursprung in einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen hat. Es muss am Quellort abgefüllt werden.

    Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das einer amtlichen Anerkennung bedarf. Das Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen.

    Natürliches Mineralwasser darf nur eingeschränkten, gesetzlich genau definierten Behandlungsverfahren unterzogen werden. So dürfen nur unbeständige Bestandteile wie Eisen oder Schwefel entzogen werden. Es muss also von ursprünglicher Reinheit sein. Natürliches Mineralwasser ist also ein Naturprodukt.

    Christinen ist eins der reinsten Mineralwässer Europas.

  • Entstehung

    Natürliches Mineralwasser entsteht aus Niederschlagswasser, das in den Boden eindringt und bis zu mehreren hundert Metern tief durch unterschiedliche Gesteinsschichten sickert. Dabei wird es gefiltert und gereinigt und nimmt Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Das natürliche Mineralwasser von Christinen wird aus 401 m Tiefe gefördert. Dort ruht es vor jeglichen Oberflächeneinflüssen geschützt durch eine wasserundurchlässige Tonschicht. Es ist mehrere tausend Jahre alt.

  • Abfüllung

    Natürliches Mineralwasser muss nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung am Quellort direkt in die für den Endverbraucher bestimmte Verpackung abgefüllt werden.

  • Tafelwasser

    Tafelwasser ist kein reines Naturprodukt. Es ist ein auf der Basis von Trinkwasser oder Mineralwasser hergestelltes Getränk. Zugegeben werden können z.B. Sole oder bestimmte zugelassenen Mineralstoffe. Tafelwasser bedarf keiner amtlichen Anerkennung und kann an jedem beliebigen Ort hergestellt werden.

  • Heilwasser

    Heilwasser ist ebenfalls ein natürliches Mineralwasser. Es hat jedoch nachgewiesenermaßen aufgrund seiner besonderen Mineralisierung heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung. Es wird daher nach dem Arzneimittelgesetz zugelassen.

  • Quellwasser

    Es stammt ebenfalls aus unterirdischen Vorkommen, bedarf aber keiner amtlichen Anerkennung. Es muss in seiner Zusammensetzung den Kriterien für Trinkwasser entsprechen.

  • Leitungswasser

    Zwei Drittel des Trinkwassers in Deutschland entstammt dem Grundwasser, ein Drittel ist Oberflächenwasser, also aus Seen, Talsperren oder Uferfiltrat von Flüssen. Es muss oftmals mechanisch und chemisch aufbereitet werden. Zur Aufbereitung sind mehr als 50 Chemikalien gesetzlich zugelassen. Trinkwasser muss hygienisch-mikrobiologisch einwandfrei sein. Die Wasserwerke sind für die Qualität des Trinkwassers nur bis zum Übergabepunkt, also der Wasseruhr, verantwortlich. Je nach Alter und Qualität der Hausinstallation kann Leitungswasser somit auf der letzten Etappe zu Verbraucher Spuren von Blei, Kupfer oder anderen Metallen enthalten.

  • Wasser

    Es gibt viel Wasser auf unserem Planeten. 70 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Davon sind jedoch 97 % nicht genießbares Salzwasser. Ein Großteil des verbleibenden Wasser ist zudem als Eis an den Polen gebunden. Die Folge: Weniger als ein halbes Prozent des gesamten Wassers auf der Erde stehen als Trinkwasser zur Verfügung. Es ist also ein kostbares Gut. Für den menschlichen Körper ist Wasser lebenswichtig.

    Der menschliche Körper besteht zu 50 – 70 % aus Wasser. Es wird u.a. benötigt zur Entschlackung der Stoffwechselprodukte, zum Transport von lebenswichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen oder zur Regulierung der Körpertemperatur. Innerhalb von 24 Stunden fließen 1.400 Liter Wasser durch das Gehirn, 2.000 Liter durch die Niere.
    Beim Schwitzen, Atmen und beim Stuhlgang verliert der Körper Flüssigkeit. Durst ist das Signal für Wassermangel. Daher sollte man 1,5 bis 2,0 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. Ein gesunder Durstlöscher ist natürliches Mineralwasser, das es von Christinen mit normalem Kohlensäuregehalt, mit wenig und ganz ohne Kohlensäure gibt.

  • Kohlensäure

    Manche Mineralwässer enthalten von Natur aus Kohlensäure, anderen wie z.B. Christinen wird Kohlensäure zugesetzt, damit das Mineralwasser erfrischend prickelt. Zudem hat die Kohlensäure einen konservierenden Nebeneffekt. Sie hält das Wasser länger frisch. Allerdings bevorzugen immer mehr Verbraucher Mineralwasser mit wenig oder ganz ohne Kohlensäure.
    Im Mund reinigt die Kohlensäure die Geschmackspapillen, fördert durch das Prickeln die Durchblutung und regt den Speichelfluss an. Das befreit den Mundraum besser von Karies fördernden Speiseresten. Zudem fördert die Kohlensäure auf natürliche Weise die Verdauung. Ein empfindlicher Magen verträgt jedoch Mineralwasser mit wenig Kohlensäure besser.

  • Natrium

    Es ist für die Regulation des Wasserhaushaltes und für die Aufrechterhaltung des Zellendrucks verantwortlich und ist an der Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen beteiligt. Ein Mangel kann zu körperlicher Schwäche, Übelkeit und Muskelkrämpfen führen.

  • Calcium

    Es ist beteiligt am Aufbau von Knochen und Zähnen, wichtig für die Blutgerinnung und die Weiterleitung der Nervenimpulse auf die Muskelzellen. Calciummangel führt zur Entkalkung der Knochen (Osteoporose), Zahn-, Haar- und Nagelschäden, zu Krampfzuständen und Herzrhythmusstörungen.

  • Fluorid

    Es ist bedeutend für den Aufbau der Knochen und Zahnstruktur, Härtung des Zahnschmelzes und Verhütung der Zahnbelagbildung. Ein Mangel bewirkt Wachstumsstörungen und brüchige Knochen und Zähne.

  • Chlorid

    Zusammen mit Natrium beeinflusst es die Regulation der Wasserbilanz und fördert als Bestandteil der Magensäure die Verdauung. Ein Mangel kann die Verdauung stören und Durchfall bewirken.

  • Nitrat / Nitrit

    Ist ein Salz der Salpetersäure. Sie kommen in stickstoffhaltigen Düngemitteln, im Boden im Trinkwasser und in pflanzlichen Nahrungsmitteln vor (z.B. Blattgemüse). Bakterien wandeln Nitrate im Darm in Nitrite um, wobei auch Krebs erregende Nitrosamine entstehen. Nitrathaltiges Wasser kann bei jungen Säuglingen sogar die Gefahr einer Vergiftung hervorrufen. Daher darf nur Mineralwasser mit weniger als 10 mg/l Nitrat und weniger als 0,02 m/l Nitrit als „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ deklariert werden.

  • Nitrit

    siehe Nitrat